Google’s MUM Update – wird es SEO zerstören?

Anfang 2022 wird es ein großes Google Suchmaschinen Update geben. Anscheinend wird sich das Erscheinungsbild der herkömmlichen Google-Suchergebnisse damit weiter drastisch verändern!

Die MUM-Technologie wird dann dafür genutzt, um Google bei der Beantwortung komplexer Suchanfragen zu unterstützen.

Außerdem wird es mit aller Voraussicht die Art und Weise verändern, wie wir die Suche im Allgemeinen nutzen.

Aber die wichtigste Frage ist: Wird es SEO endgültig vernichten?

In diesem Artikel fassen ich alles zusammen, was ich über MUM weiß und schaue mir an, ob man seine Suchoptimierungsstrategie deutlich ändern sollte!

Was ist MUM?

MUM (Multitask Unified Model) ist eine Künstliche Intelligenz (KI) von Google, die die Inhalte wie ein Mensch analysieren und generieren kann.

In erster Linie soll es um komplexe Suchanfragen gehen, wo bisher mehrere Suchanfragen nötig waren. Hier sollen die Ergebnisse künftig auf einer SERP (Search Engine Results Page) abgebildet werden.

Die KI soll in allen kommenden Google-Updates eine große Rolle spielen. Es wird darauf hinauslaufen, dass die 10 klassischen Suchergebnisse abgelöst werden, durch individuelle Ergebnisseiten mit multimedialen Charakter und relevanten Ergebnissen, die direkt zum Ziel führen.

 

Wie wird sich die Suche mit MUM verändern?

Die Google-Suchergebnisse werden sich dahingehend verändern, dass man eine Ergebnissseite angezeigt bekommt, die die Customer Journey komplett abbildet.

Viele der Features bekommt man jetzt schon oft ausgespielt. Angefangen hat das vor einigen Jahren mit den Rich Snippets. Nun erweitert sich dies mit der künstlichen Intelligenz und wird auf viel mehr Bereiche ausgeweitet, so dass sich dann auch die Ergebnisseiten stark verändern werden.

Die KI versucht also vorauszusehen, nach was genau der Suchende sucht. Dazu bezieht es alle möglichen Antworten ein und entscheidet eigenständig, was angezeigt werden soll, basierend auf der Historie, dem Standort usw.

 

Google Lense

Aktuell kann man bereits Fotos von Objekten oder Kleidungsstücken machen und bekommt von Google ähnliche Produkte angezeigt.

Künftig kann man zusätzlich zu den Fotos noch Fragen stellen.

Wie zum Beispiel: “Kann ich mit diesen Schuhen klettern gehen?”

Google Lens

Quelle: https://blog.google/products/search/introducing-mum/

 

Bilder-Anzeige

Bei bestimmten Suchanfragen, zum Beispiel für Ideen, Inspirationen oder visuellen Vorschlägen wird Google eine Vielzahl an Bildern anzeigen.

Die KI zieht die Bilder dabei aus unterschiedlichen Quellen und zeigt zum Beispiel auch Standbilder aus Videos an.

Auch kleine Bewegtbilder werden direkt angezeigt und in unterschiedlichen Rastern wiedergegeben.

Wahrscheinlich wird es auch daraus hinauslaufen, dass geschaut wird, wie jeder einzelne User auf bestimmte Anordnungen reagiert.

So wird jeder einzelne User andere Raster angezeigt bekommen, auch wenn ihr nebeneinander sitzt und das selbe googelt.

Quelle: https://www.link-assistant.com/news/google-mum-update.html

Video Analyse

Google MUM wird immer besser darin Videos “auszulesen”. Es erkennt Inhalte, zeigt direkt die richtige Stelle passend zur Suche an, und schlägt auch viel besser relevante Videos vor.

Natürlich kann man als Videoersteller hier auch unterstützen, indem man Timestamps einfügt, Untertitel selbst einfügt und passende Titel platziert.

Aber auch ohne das, wird die KI erkennen, was dort grade im Video zu sehen ist.

Video Ergebnisse Mum Update

Die Anzeige von Videos und auch Preview-Ausschnitten innerhalb der SERPs wird immer wichtiger.

Der Trend geht dahin, dass direkt zu den gesuchten Stellen gesprungen wird, sei es Video oder Text.

 

Neue Empfehlungsfunktionen

Google führt außerdem einen neuen Bereich in den Suchergebnissen ein. Dieser wird ungefähr so sein, wie die “Ähnliche Fragen” Rubrik.

Anstatt aber den User etwas weiter weg von der eigentlichen Suche zu bringen, wird eine Rubrik “Things to know” geben. Der Unterschied zu Ähnliche Fragen besteht darin, dass Google den User tiefer in die Materie einsteigen lassen möchte, anstatt ihn auf andere Wege zu führen.

Neues Empfehlungsfeature

Keine 10 Ergebnisse mehr

Es ist nichts Neues mehr, dass die Google-Suchergebnisseite besonders im oberen Bereich durch viele unterschiedliche Snippets besteht. Je nach Suche findet man dort Videos, Bildergalerien, Shopping-Ergebnisse usw.

Früher waren hier einfach 10 organische Treffer von Webseiten abgebildet.

Bis man heute zur ersten organischen Website gelangt, muss man teilweise schon etwas länger scrollen.

SERPS

Screenshot: hier habe ich zum Beispiel mal “wie backt man Brot” gegoogelt und auf den allersten Blick gibt es keine organischen Treffer. 

Es wird auch weiterhin organische Links geben, aber der obere Abschnitt wird ganz klar von “interaktiveren Elementen” bestimmt sein.

 

Keine Rankings mehr

In Anlehnung an den vorherigen Punkt wird das Konzept einer bestimmten SERP-Position weitgehend bedeutungslos.

Natürlich wird es auch weiterhin Rankingplatzierungen geben, aber wie wichtig wird es sein, wenn man auf Platz 1 rankt, davor aber etwa zehn “nicht-organischen” Suchergebnissen an erster Stelle stehen?

Außerdem wird das MUM Update besonders den Kontext einer Suchanfrage verstehen. So wird es kaum zwei Personen geben, die exakt das selbe angezeigt bekommen, sondern individuelle Ergebnisse sehen werden. Der Unterschied ergibt sich aus Dingen wie dem Suchverlauf, dem Standort, der Phase des Kaufprozesses und den allgemeinen Inhaltspräferenzen.

Des Weiteren bewegt sich Google weg von der Anzeige von zehn ähnlichen Seiten in der SERP hin zu einer vollständig multimodalen SERP, in der alles ein bisschen zusammengewürfelt ist. Ich gehe sogar davon aus, dass Google irgendwann in der Zukunft den Leaderboard-Typ der SERP ganz aufgeben und sich ganz dem Wiki-Typ der SERP zuwenden wird.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass man entweder in irgendeiner Art aufgeführt wird oder nicht, und dass man immer weniger mit anderen in derselben SERP konkurrieren wird, da jeder eine andere Art von Inhalt liefert.

Es geht also nicht darum, ob man auf Platz eins, zwei oder drei steht, sondern ob man gefeatured wird oder nicht!

 

Wie man seine SEO Strategie anpassen sollte

Das führt natürlich alles zu der Frage, wie man seine SEO Strategie anpassen sollte. Oder ob man überhaupt noch SEO braucht?

Vorweg: es braucht keinen radikalen neuen Ansatz, allerdings sollte man sich auf neuere Aspekte, wie Entitäten und “Inhalts-Deklarierungen” fokussieren.

 

Klassisches SEO nicht aufgeben

Das Gute ist, dass klassiches SEO immer noch sehr wichtig ist! Zwar wird Google immer besser darin selbst zu erkennen worum es auf einer Website geht, doch es ist und bleibt eine Maschine.

Diese Google-Algorithmus-Maschine sollte man auch weiterhin mit Eckdaten füttern: also bestimmten Keywords, der richtigen Struktur, Themenschwerpunkten, Verlinkungen usw.

Das ist quasi die Grundlage dafür, das Google dann später entscheidet, welche Snippets in den oberen Suchergebnissen dargestellt werden.

Google zieht also kleine Elemente aus deiner Website raus und präsentiert den Usern diese, wenn es sie für relevant hält.

Die Grundarbeit besteht also weiterhin aus klassischem SEO.

 

Entitäten über Keywords

Früher ergab sich die Rankingplatzierung daraus, wie oft und gut Keywords in Beiträgen eingefügt wurden.

Nun wird es immer wichtiger für Google, dass Inhalte in einem größeren Kontext dargestellt werden.

Die Relevanz ergibt sich also nicht mehr ausschließlich durch Keywords, sondern aus dem Themenschwerpunkt, wie man mit anderen Webseiten interagiert, ob anderen Entitäten einen verlinken, wie die Nutzersignale sind etc. Wenn man zusätzlich die richtigen “Markups” verwendet, dann hat man gute Chancen angezeigt zu werden.

 

Fokus auf Customer Journeys

Wenn du als Affiliate also Inhalte für deine Website erstellst, dann gehe immer darauf ein, wie die Customer Journey deines Lesers ist. Also in welchem Prozess des Kaufens er sich grade befindet.

Wenn du beispielsweise eine Website über E-Bikes machst, dann präsentiere nicht nur bestimmte Fahrräder von Amazon, sondern beschäftige dich auch mit den Themen rund um den Kauf.

Ein guter Ansatz dafür ist jetzt schon die Box mit den “Ähnlichen Fragen”.

Ebike

Nimm die gesamte Customer Journey bestmöglich auf deine Website auf und erstelle die Inhalte so, dass Google diese einfach entnehmen kann. Mehr dazu im nächsten Punkt.

 

Markup benutzen: Bilder, Videos, Youtube (timestamp, subtitles, html markup)

Anstatt zu schauen, wer die Konkurrenten für meine Keywords sind, schau dir an, welche Elemente ganz oben bei Google zu dem Keyword angezeigt werden.

Künftig konkurriert man also mehr damit, warum bestimmte Elemente gefeatured werden.

Technisch gesehen kann man hier schon mal die Grundlage legen, in dem man das richtige Markup benutzt. Am einfachsten sind dabei html-tags. Hebe wichtige Elemente zum Beispiel hervor, benutze Headlines, Aufzählungen, Alt-Texte etc.

Darüber hinaus solltest du das Schema Markup benutzen, also Google im Code mitteilen, worum es geht und welche Elemente dafür benutzt werden sollen. Wenn du WordPress benutzt, gibt es hierfür viele gute Plugins.

Da Youtube zu Google gehört, werden auch immer mehr Videos in den SERPs angezeigt. Füge bei Youtube Videos auch Timestamps ein und benenne dieses so, dass Google weiß worum es geht. Untertitel können ebenfalls helfen, die Inhalte zu clustern.

 

Snippable Content

Eine saubere Inhaltsstruktur hilft Google, Textabschnitte oder Videosegmente aus Ihrem Inhalt herauszufiltern. Um eine saubere Inhaltsstruktur zu erstellen, solltest du diese Grundprinzipien beachten:

  • Dein Inhalt sollte in Kapitel und Unterkapitel unterteilt werden (Zum Beispiel Überschriften und Unterpunkte)
  • Die Kapitelnamen sollten wie Suchanfragen klingen
  • Zur Hervorhebung von Kapiteln sollte eine geeignete Markierung verwendet werden
  • Kapitel sollten mit prägnanten Absätzen beginnen, die die Suchanfrage vollständig beantworten

Der letzte Punkt ist meiner Meinung nach ein häufiger Fehler in den meisten Inhalten. Das gilt auch für Videoinhalte. Ich stoße oft auf Inhalte, die die Antwort verstecken oder erst am Ende preisgeben. Ich kann froh sein, wenn ich die Antwort in der Zusammenfassung finde. Ich bin mir sicher, dass MUM in der Lage ist, diese Art von Antworten zu extrahieren, aber ich bin mir auch sicher, dass man es mit einer prägnante Antwort in einem einzigen Absatz besser lösen kann und so einfacher übernommen wird.

 

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Zusammenfassung

Früher hat man etwas gegoogelt und 10 Ergebnisse zu Webseiten angezeigt bekommen, die am besten SEO umgesetzt haben.

Dann wurden irgendwann auch Bilder und Videos angezeigt. Gefolgt von Text-Snippets, also kleinen Textabschnitten, die direkt in der Googlesuche angezeigt werden.

Bei lokalen Suchen wurden auch direkt Standorte in der Umgebung angezeigt.

Auch in Zukunft wird klassisches SEO immer noch wichtig sein! Es ist im Grunde die Basis für alles. Ohne SEO, wird man auch in den “neuen” Suchergebnissen nicht auftauchen. Denn nur indem man Google mittels Inhalten, Keywords, Backlinks usw. vermittelt, um welches Thema es auf der Website geht, wird man dafür auch angezeigt.

Es wird auch weiterhin eine Auflistung an Suchergebnissen geben. Es werden aber keine 10 “blauen Links” mehr sein, sondern es werden individuelle Ergebnisse sein, die nach Priorität sortiert sein werden.

Google ist keine Suchmaschine mehr, sondern eine Antwortmaschine!

Einerseites finde ich es gut, dass man sich nicht mehr durch etliche Seiten klicken muss, um eine Antwort zu finden. Andererseits finde ich aber auch vieles problematisch!

Meine Kritik

Dadurch, dass die Antwort direkt in Google angezeigt wird, geht keiner mehr auf die Website! Das nennt man Zero Click.

Das hat zu Folge, dass der Traffic auf der eigenen Seite abnehmen wird. Man hat dann keine Chance mehr, den User überhaupt in seine eigenen Kanäle zu leiten oder andere Elemente zu platzieren.

Anstatt die Macht den einzelnen Webseiten zu geben, zeigt Google selbst bereits die Antwort an. Das wird dazu führen, dass viele Einnahmen einbrechen werden. Sei es durch Werbeplatzierungen, Affiliate Links oder andere Kooperationen.

Außerdem wird immer mehr auf die Aufmerksamkeitsspanne gezielt!

In dem man nur das Ergebnis präsentiert bekommt, macht man sich nicht mehr die Mühe, den ganzen Text oder das ganze Video anzusehen! Dadurch wird meiner Meinung nach viel Kontext verloren gehen! Denn zu vielen Themen gibt es keine einfache Antwort und man muss sich intensiv mit Themen zu beschäftigen, um überhaupt eine für sich passende Antwort zu finden.

Was ich als sehr kritisch betrachte sind die Bubbles, die hierdurch noch extremer bestehen werden! Wer sich ein Mal intensiver mit dem Thema auseinandergesetzt hat, der kennt die Problematik: man wird sich nur noch in den Themen bewegen, in denen man sich sowieso bewegt. Der offene Austausch wird dadurch immer schwieriger. Meinungen verhärten sich, führen zu Unruhen und festgefahrenen Lagern. Man bekommt die anderen Lager und Themen selbst gar nicht mehr mit. Natürlich wird es für einen alles relevanter, aber dadurch auch eindimensionaler.

Wenn jeder nur noch für sich zugeschnittene Ergebnisse sehen wird, wie soll sich da der eigene Horizont erweitern?

Ich finde es etwas schade, dass den einzelnen Webseiten die Macht entzogen wird und es noch mehr auf Google verteilt wird. Außerdem finde ich, dass man zu manchen Themen auch mal die andere Seite sehen sollte!

Dennoch glaube ich, dass man auch weiterhin als Affiliate die Möglichkeit haben wird, gutes Geld durch SEO zu erzielen. Die Leute nutzen nun mal Google und man hat hiermit immer noch die Möglichkeit dauerhaft platziert zu werden.

Man muss allerdings schauen, dass man zusätzlich zur Keywordrecherche “snippable Content” anbietet und eine Relevanz erreicht!

Es wird auch weiterhin Rank-Checker Tools geben, die einem sagen werden, auf welchem Rang man für welches Keyword steht. Diese zeigen in den meisten Fällen “Default-Ergebnisse” an, also unverfälschte Suchergebnisse, die zum Beispiel nicht durch den Standort oder andere Faktoren verändert sind. Allerdings wird es so sein, dass man angezeigt bekommt, dass man für Keyword X mit einem Bild auf Rang Y steht.

Die Frage ist, inwiefern die Daten der Keywordtools dann noch relevant sind, wenn ja doch jeder einzelne völlig andere Ergebnisse angezeigt bekommt.

Bis Google MUM nun vollständig implementiert, wird es noch einige Zeit dauern. Klar ist, dass die künstliche Intelligenz in vielen Lebensbereichen Veränderungen bringen wird. Als Affiliate und SEO muss man hier schauen, an welchen Stellpunkten man nachbessern muss und es wird höchstwahrscheinlich auch neue Einnahmenfelder geben, die es jetzt noch nicht gebt.

Um im Leben erfolgreich zu sein, muss man sich ständig anpassen und verändern. Ich denke, dass zum jetzigen Zeitpunkt kein Weg an Google vorbeiführt.

Aus ethischer Sicht fände ich es schöner, wenn Einzel-Webseiten wieder mehr Traffic kriegen würden und es eine offenere Sicht der Dinge präsentieren würde!

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Geschrieben von

Seit 2011 beschäftige ich mich intensiv mit Affiliate Marketing und habe mir dadurch ein automatisiertes Vollzeiteinkommen aufgebaut. Meine Mission ist es, dich zu motivieren und dir einen Weg zu zeigen, sich ein passives Einkommen zu verschaffen. Lerne mein System in der Affiliate School Masterclass

    2 Kommentare

    • Danke für die Info. Die Änderung ist krass. Die Kritik von Chris ist berechtigt. Nur ist die Frage, in wie fern sich das nicht selbst regulieren wird. Wenn nur noch die “relevanten Antworten” von Google rausgesogen werden, dann geht kaum einer mehr zu den jeweiligen Websites. Die Websitesbetreiber verlieren somit signifikant an traffic, und damit Einkommen. Dann werden diese Leute auch nix mehr erstellen (eventuell ihre Websites schließen, da nur noch Verbindlichkeit und keine Investition mehr), warum sollte sie auch, außer ein paar, denen es rein um den Content geht. Google hat dann nichts mehr zum aussaugen. Lotka-Volterra-Model aus der Ökologie 😉 Klar, Google trachtet danach, alleiniger Herrscher zu sein, doch ohne uns, die Creators ist Google am Arsch. Wie soll ein Schloss ohne Fundament langfristig stehen?

    • Hallo Christopher,

      danke für den gut recherchierten Artikel! Besonders hilfreich fand ich den Tipp, dass man am Anfang eines Kapitels schon eine Zusammenfassung des Kapitels liefert.

      Ich sehe es wie du kritisch, in welche Richtung sich Google entwickelt. Es besteht die Gefahr, dass die Informationen einseitig sind, die man zu Gesicht bekommt. Würde mich interessieren, was am besten funktioniert um die Personalisierung (zumindest zeitweise) zu umgehen – Google-Klons wie Startpage.com oder doch lieber duckduckgo?

      Liebe Grüße
      Stefan

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